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18Dez

Rede zum Energiegipfel

Sehr geehrte Damen und Herren,

im hessischen Energiegipfel wurde 7 Monate um den besten Weg zu 100% Erneuerbaren Energien gerungen. Doch, die erneuerbaren Energien beschränken sich auf dem Bereich Strom. Wärme und Verkehr sind außen vor.

Liebe Kollegen der SPD. Die Wege einer Partei sind manchmal unergründbar. Aber warum sie, Die Kreis-SPD den Kompromissvorschlag des hessischen Energiegipfels als „keine Verbesserung des Status quo“ bezeichnen verstehe ich nicht. Ihre Landespartei hat dem zugestimmt. Die GRÜNE Landespartei hat dem zugestimmt, die Landes-CDU hat dem zugestimmt und die hessische FDP hat, nachdem sie dauernd als Bremsklotz aufgetreten ist, am Ende auch zugestimmt.

Jeder musste sich bewegen. Klar, wir GRÜNEN uns mehr als zwei Prozent der Landesfläche für Windkraft vorstellen können. Wir waren dagegen, dass diese zwei Prozent Vorrangfläche bedeuten und damit alle anderen Flächen Ausschlussflächen sind. Wir sind für klarere und ambitioniertere Aussagen zu Fördermitteln für die energetische Sanierung von Gebäuden gewünscht. Wir hätten uns deutlichere Aussagen zur Zukunft (bzw. Nicht-Zukunft) der Kohlekraft vorstellen können. Dass Staudinger gebaut wird, glaube ich übrigens immer nicht. RWE wird es nicht bauen, weil sich unflexible Großkraftwerke in 20 Jahren nicht mehr rentieren.!

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04Nov

Rede zum GRÜNEN Stromsparhelfer

Rede des Kreistagsabgeordneten Cornelius Dehm zum Antrag  Stromsparhelfer

 

 

Sehr geehrter Herr Kreistagsvorsitzender,

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

In den meisten Privathaushalten bestehen hohe Potenziale um Energie und Wasser zu sparen. Jedoch verfügen Menschen mit niedrigem Einkommen meistens nicht über die finanziellen Mittel um in effiziente Technik zu investieren. Hinzu kommt, dass das Wissen darüber, wie Energie und Wasser gespart werden kann, oft nicht vorhanden ist.

Daher gibt es von der Deutschen Caritas das Projekt Stromsparcheck. Das Projekt wird vom Bundesumweltministerium gefördert. Ziel des Projektes ist es, einkommensschwache Haushalte über Einsparmöglichkeiten von Strom, Wasser und Heizenergie zu informieren. Dazu kommt ein geschulter Stromsparhelfer ins Haus um die individuellen Einsparmöglichkeiten im Haus zu zeigen.

Mir ist hierbei noch einmal wichtig zu betonen, dass das Projekt auf der Freiwilligkeit aller Beteiligten baut. Kein Langzeitarbeitsloser wird gezwungen sich weiterzubilden. Kein Haushalt wird gezwungen, die eigene Wohnung einmal durchchecken zu lassen. weiterlesen »

27Okt

GRÜNE wollen Stromsparhelfer

Die Kreistagsfraktion von Bündnis 90 /DIE GRÜNEN beantragt im nächsten Kreistag die Einrichtung eines Stromspar-Check-Strandorts im Landkreis.

Stromspar-Check ist ein gemeinsames Projekt des deutschen Caritasverbandes und des Bundesumweltministeriums. Dabei werden Langzeitarbeitslose zu sogenannten Stromsparhelfern geschult, um Menschen mit geringen Einkommen im sparsamen Umgang mit Strom und Wasser zu beraten. Erfahrungen aus anderen Kreisen wie beispielsweise Fulda zeigen, dass die Haushalte durch die Schulung 92 € je Jahr an Stromkosten sparen könnten. Auch die beteiligten kommunalen Träger profitieren: Sie sparen für jeden Haushalt, der staatliche Transferleistungen erhält, durchschnittlich 63 € im Jahr an Wasser und Heizkosten ein“, so Cornelius Dehm, Pressesprecher der Fraktion. weiterlesen »

13Okt

Antrag auf Beteiligung am Projekt Stromspar-Check

Der Kreistag des Landkreises Limburg-Weilburg möge beschließen:

Der Kreisausschuss wird aufgefordert, sich an dem Projekt Stromspar-Check zu beteiligen und einen Stromspar-Check-Standort im Kreis aufzubauen.

Begründung:

Das Projekt Stromspar-Check ist eine Gemeinschaftsaktion des Bundesumweltministeriums, des Deutschen Caritasverbandes und der Energie- und Klimaschutzagenturen Deutschlands (eaD). Das Projekt wurde bisher aus Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative gefördert. Dabei werden Langzeitarbeitslose zu sogenannten Stromsparhelfern geschult, um Menschen mit geringen Einkommen im sparsamen Umgang mit Strom und Wasser zu beraten. weiterlesen »

17Okt

Anfrage zu den Folgen der Laufzeitverläng-erungen von AKW`s für den Kreis

Die Fraktion B90/Die Grünen stellt folgende Anfrage:

Die Bundesregierung will entgegen des bisherigen Atomausstiegskonsenses die Laufzeiten der deutschen Atomkraftwerke um acht bis vierzehn Jahre verlängern. Dieses Vorgehen stößt bundesweit zu Recht auf breite Kritik und heftigen Widerstand.

Das Gefahrenpotenzial für Mensch und Umwelt durch den Betrieb der Atomkraftwerke wird so ohne Not um viele Jahre verlängert und angesichts des zunehmenden Alters der Meiler zusätzlich vergrößert. Die Menge des anfallenden Atommülls, dessen sichere Endlagerung nach wie vor völlig ungeklärt ist, wird um weitere 5.000 Tonnen ansteigen. Den vier AKW-Betreibern in Deutschland (Eon, RWE, Vattenfall, EnBW) werden pro Jahr zusätzliche Gewinne von bis zu 10 Milliarden Euro „geschenkt“, was die Marktmacht dieses Stromoligopols zementiert. Gleichzeitig werden dadurch die Chancen der Wettbewerber, beispielsweise der über 800 Stadtwerke, auch derjenigen in Limburg und Weilburg, in Deutschland stark eingeschränkt und der Ausbau der dezentralen erneuerbaren Energien durch „billigen“ Strom abgeschriebenen.

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07Jun

Grüne informieren sich über regenerative Energien in Hünfelden

Vertreter der Kreistagsfraktion, des Kreisvorstandes, verschiedener Ortsverbände und der Grünen Jugend trafen am Montag, den 26.4.  den Bürgermeister Hünfeldens, Norbert Besier, zu einem Informationsgespräch. Themen des Gesprächs waren die geplanten Windkraftanlagen, die seit 2002 bestehende Solarförderung Hünfeldens und das Energiemanagement.

Rückblickend auf seinen Lebensweg erzählte Norbert Besier, dass er kein „Fan der Windkraft“ gewesen sei, die enormen Möglichkeiten mit Windkraft den CO² Ausstoß zu vermindern hätten ihn aber eines Besseren belehrt.  Unter dem Stichpunkt „Global denken, lokal handeln“ habe er, aus Verantwortung den kommenden Generationen gegenüber, in Hünfelden das Energiemanagement und die Solarförderung initiiert.  Die Kosten des Energiemanagements haben sich innerhalb von 3,4 Jahren amortisiert und die Solarförderung von ca. 204.000€ hat eine Investitionssumme von 4,6 Millionen Euro erzeugt. Dies ist für die GRÜNE Kreistagsabgeordnete Sabine Häuser-Eltgen der Beleg, dass eine Förderung der erneuerbaren Energien auch eine aktive Wirtschaftspolitik für den heimischen Mittelstand bedeutet.

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17Feb

Antrag für mehr Solarenergienutzung

Wir sind für mehr Solarenergienutzung

die Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen stellt zum Haushalt folgenden Antrag:

Der Kreisausschuss wird beauftragt, Dachflächen geeigneter kreiseigener Gebäude an Investoren oder kreiseigene Eigenbetriebe, wie den AWB, für die Installation und den Betrieb von Photovoltaikanlagen zur Stromgewinnung zu verpachten. Die gegenseitigen Rechte und Pflichten des Kreises als Gebäudeeigentümer sind in einem Nutzungsvertrag zu regeln, der neben dem Nutzungsentgelt auch weiterhin den Zugriff der Stadt auf die überlassenen Dachflächen für Umbau, Ausbau und sonstige Baumaßnahmen sichert, sowie den Rückbau der Anlage regelt.

Begründung :

Thermische Solarenergie und Photovoltaik gewinnen immer mehr an Bedeutung. Der Kreis kann durch die Verpachtung kreiseigener Dächer einen eigenen Beitrag zur Verbreitung der umweltfreundlichen Energiegewinnung und somit für die Umwelt leisten. Solarthermie und Photovoltaik führen zu einer Minderung der CO 2 Emissionen und anderer Emissionen, die durch die Verbrennung von Kohle, Gas oder Öl entstehen.

Besonders nach der geplanten Absenkung der Einspeisevergütung durch den Bund gilt es die Solarindustrie zu stützen. Auch im Kreis Limburg-Weilburg hat sich die Installation von solarthemischen und PV-Anlagen als wichtiges neues Arbeitsfeld für das Handwerk erwiesen und zur Schaffung vieler neuer lokaler und regionaler Arbeitsplätze beigetragen. Die Verpachtung der kreiseigenen Dächer würde den Kreis finanziell nicht belasten sondern im Gegenteil eine Einnahmequelle liefern.

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