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10Okt

Antrag auf eine Resolution zur Kürzung von Finanzmitteln im ÖPNV

Die durch das hessische Finanzministerium gegenüber den kommunalen Spitzenverbänden bekannt gemachten Kürzungsabsichten bei den Finanzierungsmitteln für die Hessischen Verkehrsverbünde in Höhe von jährlich 20 Mio. Euro ab 2012 werden vom Kreistag des Landkreises Limburg-Weilburg zurückgewiesen.

Der Kreisausschuss wird aufgefordert, sich zusammen mit dem Hessischen Landkreistag, dem Hessischen Städtetag und dem Hessischen Städte- und Gemeindebund sowie insbesondere mit dem Rhein-Main-Verkehrsverbund bei der Hessischen Landesregierung gegen die Kürzungspläne auszusprechen.

Begründung:

Das Land Hessen stellt aus dem originären Landeshaushalt keine Mittel zur Finanzierung von Betriebsleistungen im Bus- und Bahnverkehr zur Verfügung. Hierzu dienen die Regionalisierungsmittel des Bundes, die Hessen erstmals 2012 vollständig an die Verkehrsverbünde weiterleitet, und ca. 121 Mio. € pro Jahr aus Mitteln des kommunalen Finanzausgleichs. Letztere sollen um 20 Mio. € pro Jahr, beginnend ab 2012 gekürzt werden und nach Informationen des Hessischen Städtetages zur Entlastung des Landeshaushalts beitragen. Dem RMV fehlen dadurch ca. 16 Mio. € an Finanzierungsmittel für den Verbundverkehr. Aufgefangen werden können diese Kürzungen nur durch weitere Tarifsteigerungen, durch Abbestellung von Verkehrsleistungen oder durch eine Belastung der Gesellschafter im Rahmen der Regionalumlage. Keine dieser Alternativen sind zu akzeptieren und können auch nicht den verkehrspolitischen Vorstellungen der Hessischen Landesregierung entsprechen.

Die Kürzungsabsichten laufen auch völlig konträr zu den Bemühungen der Verbundgesellschaften, durch eine Neuordnung der Finanzierungsinstrumente die Finanzierung des lokalen und regionalen Bus- und Schienenverkehrs auf eine nachhaltige Grundlage zu stellen. Die lokalen Aufgabenträgerorganisationen halten dazu eine dauerhafte Erhöhung und Dynamisierung der Zuwendung für den lokalen Verkehr für unverzichtbar. Seit Verbundstart bewegen diese sich auf gleichem Niveau, währen die Kosten für die Bereitstellung von Verkehrsleistungen drastisch gestiegen sind.

 

Letztlich bedeutet die beabsichtigte Kürzung einen (weiteren) Eingriff des Landes in die „kommunalen Taschen“, dem mit aller Entschiedenheit zu begegnen ist und durch den vor allem der ländliche Raum massiv betroffen wäre.

 

 

 

12Sep

GRÜNE Frauen beteiligen sich erneut am Frauenlauf

Auch in diesem Jahr waren die Frauen der Kreistagsfraktion wieder am alljährlichen Frauenlauf beteiligt. Am vergangenen Samstag sind rund 150 Frauen an der “Alten Lahnkampfbahn” in Limburg erschienen, um für das Limburger Frauenhaus Spenden zu erlaufen.

 

 

 

 

 

 

 

09Sep

Rede zur Kürzung des Ausbildungsbudgets

Kürzung Ausbildungsbudget

 

Herr Vorsitzender, meine Damen und Herren,

das Thema Kürzungen des Ausbildungsbudgets für benachteiligte Jugendliche hat hessenweit die Kreistage und Landkreistage beschäftigt. Es wurden Anträge auf die Abfassung von Resolutionen von fast allen Fraktionen und dem Hessischen Landkreistag gestellt. Auch wir vom Kreistag sollten uns unabhängig von Partei Zugehörigkeit mit den Betroffenen solidarisieren und uns durch eine eigene Resolution den Protesten gegen die Kürzung des Ausbildungsbudgets  anschließen.

Nach Auskunft des Landrats auf unsere Anfrage in der letzten Sitzung können in unserem Kreis künftig vier Ausbildungsplätze für benachteiligte junge Menschen nicht mehr angeboten werden. Hier kommt erschwerend für die Ausbildungssituation benachteiligter Jugendlicher im Kreis hinzu, dass das Jobcenter als SGB II Träger in diesem Jahr dem Landkreis bzw. der GAB keine vollfinanzierten Ausbildungsplätze anbietet.

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28Aug

Antrag zur Einrichtung einer Pflegekonferenz

Der Kreis beauftragt den Kreisausschuss Limburg- Weilburg mit der Ausrichtung und Implementierung einer Pflegekonferenz bis spätestens Frühjahr 2012.

Sämtliche im Kreis agierenden medizinisch- pflegerischen Leistungsträger sollen darin ein Konsensgremium bilden, das aktuelle Themen, wie z.B. die ambulante Versorgung von Demenzkranken, berät und dadurch eine  bedarfsorientierte, leistungsfähige und ortsnahe Gesundheitsversorgung im Kreis sicherstellt.

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22Aug

Antrag zur Übernahme von wegfallenden Ausbildungsplätzen durch den Kreis

Der Kreistag möge beschließen, dass im Rahmen der Haushaltsstrukturkommission geprüft wird, ob die durch die Kürzungen des Ausbildungsbudgets des Landes Hessens künftig wegfallenden vier Ausbildungsplätze durch Einsparmöglichkeiten im Haushalt zukünftig durch den Kreis übernommen werden können.

 

Sollte dies nicht möglich sein, stellen wir alternativ den Antrag:

 

der Kreistag fordert die Landesregierung auf, die rund 7 Millionen € Kürzungen im Ausbildungsbudget durch das hessische Sozialministerium, davon alleine 160.000,00 € für den Kreis Limburg – Weilburg, unverzüglich rückgängig zu machen.

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15Aug

Antrag zur Prüfung der Busverbindungen zum Limburger Berufsschulzentrum

Der Kreistag spricht sich für eine verdichtete Busandienung des Berufsschulzentrum in der Limburger Südstadt zum Bahnhof in Limburg zu den Schulanfangs- und –endzeiten aus. Er bittet de VLDW  zusammen mit der Stadt Limburg zu prüfen, wie eine dichtere Vertaktung des Busverkehrs zu welchen Kosten erreicht werden kann.

Begründung:

Im Berufsschulzentrum in der Limburger Südstadt werden täglich rund 3500 Schüler unterrichtet. Die Busanbindung zu den Berufsschulen ist dem Ansturm der Schüllermengen morgens und nachmittags nicht gewachsen. Viele Busse sind überfüllt und in Ihren Routen wenig attraktiv.

Es ist zu prüfen, wie für die meistens auf den Bus angewiesenen Schüler der Verkehr zwischen den Hauptankunftsstellen ZOB und Bahnhof verbessert werden kann.  Die VLDW soll hierzu im Schulausschuss berichten.

10Aug

Kreistagsfraktion unterstützt das Limburger Frauenhaus

Am 10.09.2011 ist es wieder soweit. Zum 12. Mal findet der Benefizlauf unter dem Motto

“Frauen laufen für Frauen – gegen Gewalt”, statt.

In diesem Jahr wieder mit Susanne Fröhlich, bekannt aus Funk und Fernsehen und erfolgreiche Buchautorin “Moppel- Ich”, “Treuepunkte”, “Und ewig grüßt das Moppel- Ich” uvm.

Mit der Unterstützung von Mathias Wagner, MdL und Kordula Schulz-Asche, Mdl, werden die Frauen der Kreistagsfraktion auch in diesem Jahr wieder am Frauenlauf teilnehmen.

25Jul

Überrascht von den eigenen Erfahrungen

Abgeordnete des hessischen Landtags und Kreistags Limburg-Weilburg besuchen das Erfahrungsfeld Bauernhof und sprechen über Bildungswege

Mathias Wagner, bildungspolitischer Sprecher der Grünen Fraktion im hessischen Landtag, Daniel May, Sprecher für Landwirtschaftspolitik, und Silke Schulz, Sozialausschuss des Kreistages, lernten am 24.6.2011 das Erfahrungsfeld-Bauernhof bei Holger Fürnstall in Beselich – Heckholzhausen kennen.

Die Projektgründer Claudia Klebach und Olaf Keser-Wagner hatten eingeladen, die Methodik zu erfahren und in einem konstruktiven Gespräch über die Weiterentwicklung sich auszutauschen.

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10Jul

Antrag für eine verbesserte Beweisaufnahme für Opfer von sexuellem Missbrauch

Zum nächsten Kreistag beantragt die Fraktion B90/Die Grünen

Der Kreistag setzt sich für eine Verbesserung der Beweisaufnahme für Opfer von sexuellem Missbrauch ein und befürwortet eine anonyme Beweisaufnahme auch vor Erstattung einer offiziellen Anzeige.

Hierzu werden das Krankenhaus, die Polizei, die Justiz, die Frauenbeauftragte des Kreises, Mitarbeiter von „Gegen unseren Willen“ und des Frauenhauses gehört um praktikable Lösungen  für die Missbrauchsopfer zu suchen.

Mit einer Überweisung des Antrages in den Ausschuss für Gesundheit und Soziales ist der Antragsteller einverstanden.

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03Jul

Änderungsantrag zum Antrag Erhalt der Lahn als Bundeswasserstraße

Antrag für den Kreistag

1. Absatz bleibt, der 2. Absatz wird wie folgt gefaßt:

 

Der Landkreis LM-WEL unterstützt den gemeinsamen Protest der betroffenen Gebietskörperschaften und Verbände für den Erhalt der Lahn als eine wichtige touristische Wasserstraße.

Er befürchtet eine weitere Abwälzung von Lasten zum Erhalt der Bundeswasserstraße vom Bund auf die Länder Rheinland-Pfalz und Hessen und alle angrenzenden Kommunen ohne entsprechenden Ausgleich des Bundes. Gemäß dem in der Hessischen Verfassung verankerten Konnexitätsprinzips verlangt er einen entsprechenden Ausgleich für die betroffenen Gebietsköperschaften.

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